klassiker, altbewährtes, gutes aus großmutters küche - manchmal ganz einfach und unaufgeregt. trotzdem (oder gerade deswegen) schmeckts nach gemütlichkeit und kindheitserinnerungen. und das mögen alle. marmorkuchen ist so ein klassiker, finde ich. kindheitserinnerung sowieso. der erste selbstgebackene kuchen war ja schließlich ein marmorkuchen. zwar haben den der papa und ich ein bisschen versemmelt, aber die backlust war geweckt.
im moment denke ich öfters über solche klassiker nach. aus alten rezepten neues kreieren - das mag ich. diesmal ist es zwar kein altes rezept, aber die idee ist trotzdem alt. marmorgugelhupf, diesmal in mini.
ein alter hut eigentlich, so ein marmorguglhupf. wenn er sich aber klein, hübsch und köstlich präsentiert ist das gleich was ganz anderes.
im moment denke ich öfters über solche klassiker nach. aus alten rezepten neues kreieren - das mag ich. diesmal ist es zwar kein altes rezept, aber die idee ist trotzdem alt. marmorgugelhupf, diesmal in mini.
ein alter hut eigentlich, so ein marmorguglhupf. wenn er sich aber klein, hübsch und köstlich präsentiert ist das gleich was ganz anderes.
Marmorgugl
(18 Stück - Original Miniguglform)
50g Sauerrahm
1 TL Ahornsirup
1 EL Kakaopulver
60g Butter
60g Staubzucker
1 Ei
2 EL Amaretto
60g Mehl
1 Pr. Salz
Guglform buttern (mit geschmolzener butter funktionierts am besten) und mehlen. Backrohr auf 175° vorheizen.
Sauerrahm und Ahornsirup erwärmen (mikrowelle) und den Kakao einrühren. Butter und Staubzucker schaumig rühren. Ei und Amaretto dazugeben und gut vermixen. Mehl und Salz unterheben. Teig halbieren. Die Kakao-Sauerrahm-Mischung mit einer Hälfte des Teigs verrühren. Den hellen Teig in einen Gefrierbeutel geben, Spitze abschneiden und in die Förmchen verteilen. Dann mit dem Kakaoteig gleich verfahren. Mit einem Zahnstocher etwas verquirlen. Im unteren Drittel des Backrohrs ca. 15-17 Minuten backen (stäbchenprobe!).
ich habe das rezept aus diesem buch etwas abgewandelt. durch den amaretto bekommen die küchlein eine wunderbare note. plötzlich schmeckt der marmorgugl ziemlich ungewohnt - sehr toll!
wenn du statt dem kakaopulver ovomaltine verwendest, bekommt der gugl nochmal einen anderen besonderen touch. du musst nur aufpassen, dass der teig nicht zu süß wird.
übrigens, ich koche und backe liebend gerne nach rezept. aber noch mehr liebe ich es, wenn ich mit einem rezept experimentiere, es nach meinem geschmack interpretiere und wenn dann etwas neues daraus entsteht. ein paar ideen, etwas gefühl - mehr braucht es ja eigentlich nicht. machst du das auch gern?
hmm, grad aufgewacht (nein, aufgeweckt worden) und jetzt seh ich deine leckeren Marmorgugl. Die hätt ich jetzt gern zum Frühstck. Schickst du mir einen vorbei?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Ilka
oje, das wird wohl nix. alle schon aufgemampft. sie sind ja auch wirklich lecker :)
Löschenschade, schade...
LöschenOh, die sehen perfekt aus! Wenn ich da an deinen ersten Versuch "Marmorkuchen mit Papa" denke - ;-)
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße aus dem heimatlichen Tirol!
ja, der unterschied ist beträchtlich, das gebe ich zu :)
LöschenDie sehen aber fein aus!
AntwortenLöschenDa möchte man sich gleich einen nehmen...
LG
Andrea
danke! ja stimmt, (achtung selbstlob) sie schauen wirklich recht appetitlich aus :)
LöschenMach ich auch gerne, allerdings ist man ja beim Backer immer etwas eingeschraenkter als beim Kochen, damit der Teig noch aufgeht etc...
AntwortenLöschenda hast du recht! das mengenverhältnis der zutaten muss beim backen passen...
LöschenHallo liebe Nadin,
AntwortenLöschenich finde, diese kleinen "Dinger" sehen immer zuckersüß aus... ganz entzückend! Ich habe noch nie welche gemacht, aber ich muss mir wohl doch mal Förmchen kaufen. Übrigens haben wir anscheinend nicht nur fast den selben Namen, sondern auch einen ähnlichen Geschmack... schau dir mal meinen letzten Post an ;)...
Herzliche Grüße,
Nadine
dann brauchst du ganz "dringend" diese form. "der gugl" sollte mir tantiemen zahlen, so viel werbung wie ich mach...
Löschenmit dem geschmack könntest du recht haben :) ist aber auch schön, ich habs gleich mehrfach zugeschlagen. servietten und geschirrtuch...
Ja, Marmor Gugelhupf ist auch für mich ein typischer Mamma-Kuchen. Die Marmorkuchen meiner Ma waren aber immer riesig, so dass wir teilweise fast ne ganze Woche dran zu knabbern hatten. In winzig wie bei Dir gefällt er mir fast noch besser.
AntwortenLöschen:) danke!
LöschenDie sehen ja wieder einmal köstlich aus! :)
AntwortenLöschenoh danke!
LöschenDie Bilder sehen so, so großartig aus! Kein Wunder, dass man sofort Hunger bekommt. Aber ohne Spaß, die Bilder sind traumhaft! :)
AntwortenLöschenLiebste Grüße, Sharon :)
(lieberliebe.blogspot.com)
danke für die blumen :) über solches lob freu ich mich immer sehr!
Löschenalles liebe
Hach ich liebe Marmorkuchen, der erinnert mich immer ganz arg an meine Oma. Als Kind hab ich immer den Schokoladenteil herausgegessen. Das muss ich unbedingt auch einmal Backen!
AntwortenLöschen♥ Sarah
ach du - ich mag auch den schokoteig lieber - drum ist mein teigverhältnis auch 1 zu 3 und nicht halb/halb :)
LöschenDie sehen ja einfach nur zuckersüß aus :), richtig, richtig gut und zum Anbeißen lecker :)
AntwortenLöschenLg Ronja
danke ronja!
Löschendanke für das leckere Rezept! Ich habe auch dieses Gugl Buch und die Formen... war anfänglich ein bisschen enttäuscht davon! aber jetzt hast du mir wieder Mut gemacht :) Das werde ich sicher nachbacken *yeah*
AntwortenLöschenlg Manu
wie schön! ich kann nämlich gar nicht verstehen warum du enttäuscht warst - mir sind bisher alle gugl gelungen. und das obwohl ich die originalrezepte ständig verändere. also gib dem gugl noch eine chance :)
Löschenund berichte wie es gelungen ist...
alles liebe!